Jahresbericht 2016

Liebe Heimatfreunde,


gleich an den Anfang meines Berichts setze ich meine Freude darüber, dass schon kurz nach dem Erscheinen bzw. nach der Verteilung an die Mitglieder drei meiner „Hinrichsen“-Höfe identifiziert wurden. Christiane Espermüller, Neu-Rehberg, erkannte auf dem Bild von Seite 184 unten die Schlachterei Schlott in Satrup, Mühlenstraße 6. Mehr dazu in der Chronik Satrup I ab Seite 376 und in Satrup II auf Seite 282. Hans-Heinrich Glüsing, Schleswig, teilte eine Stunde nach Erhalt des Jahrbuches und ohne weitere Recherche, aber in Erinnerung an sein Studium der Havetoftloiter- Dammholmer Chronik, dort auf den Seiten 470 und 517, mit, dass es sich bei dem Bild auf Seite 214 oben um die Gastwirtschaft Wegner in Havetoftloit, Ülsbyer Straße 4, handelt. Diese zeigt sich seit einiger Zeit sehr umgebaut. Zum Hof auf Seite 184 oben meldete sich Anja Greggersen, Schwackendorf. Es ist der Hof von Busunternehmer Fintzen in Esmark. Das Bild stellt ihn zu der Zeit von Jacob Asmussen II dar, dazu mehr

in der Chronik Satrup II, Seite 490. Bitte machen Sie sich alle noch einmal Gedanken, ob Ihnen nicht doch noch eine Zuordnung des Bildes im Jahrbuch 2015 auf Seite 214 unten einfällt.


Am 17. April wurde die 18. Postkartenbörse in der Unewatter Windmühle abgehalten. Etwa 2 Dutzend Sammler erschienen und haben teilweise gute „Beute“ gemacht.


Am 7. Januar 2016 trafen sich auf Einladung des Vorsitzenden Eduard Büll er, Johannes Petersen aus Glücksburg, Bernhard Asmussen, Karl-Heinz Carstensen und ich im Paul-Selk-Zimmer in der Geschäftsstelle Sörup. Johannes Petersen legte seine Ausarbeitungen zur Erfassung der Kleindenkmäler im Stadtgebiet Glücksburg vor. Die Druckfertigkeit war gegeben und es wurde in Anbetracht des Umfanges umgehend ein

Beschluss zur Herausgabe als weiterer Band in der Reihe der Kleindenkmäler herbeigeführt. Nur eine kleine

Änderung bei der Einteilung war notwendig, weil die alte von Hans Frahm nicht mehr so recht passen wollte.

Glücksburg wird als Band 5 herausgebracht. Dieses, als nun geänderte Reihenfolge, wurde in dieser kleinen

Versammlungsrunde festgelegt. Bernhard Asmussen hatte für die Vorbereitung des Bandes für das westliche Angeln 1 ½ Regalmeter Aktenordner von verschiedenen Heimatforschern, die Hans Frahm und insbesondere Harald Riewe zeitweilig zugearbeitet haben, mitgebracht. Ebenso viel sind es wohl für Nordangeln. Diese wurden am 22. Februar von Johannes Callsen für die Gemeinde Ülsby, Peter „Uhl“ Samuelsen für die Gemeinden Böklund, Stolk und Schnarup-Thumby, Frenz Wieken für die Gemeinden Havetoft, Havetoftloit, Stenderup, Klappholz und Sieverstedt, Norbert Meyer im Vorgriff für das nördliche Angeln für das Amt Hürup, Bernhard Asmussen, Karl-Heinz Carstensen und mir für Neuberend, Idstedt, Tastrup, Oeversee, Sankelmark und Rüde bei

Satrup gesichtet, geordnet, verglichen, ergänzende Informationen eingeholt, wo notwendig neue Fotos gemacht,

als brauchbar deklariert oder als doppelt oder unbrauchbar ausgesondert. Für die genaue Bearbeitung und Beur-teilung auf Vollständigkeit, insbesondere mit Augenmerk auf zwischenzeitlich neu errichtete Denkmäler, wurden diese Aktenberge mit nach Hause genommen.

Zu den weiteren Arbeitstreffen in Sörup im Monatstakt sind auch noch weitere Mitarbeiter dabei: Hans-Otto

Tiedemann, Husby, Claus Petersen, Roikier, Claus-Peter Petersen, Quern, Henning Thomsen, Erwin Hansen,

Niesgrau. Die ihre Ortschaften im westlichen Angeln abgearbeitet haben, sind jetzt nicht mehr immer dabei. Hans-Jürgen Sohrt, Sörup, hat die Söruper Aktenberge gesichtet und gerichtet. Mittlerweile können wir alle ver-bliebenen Akten in 2 kleine Umzugskartons verstauen. Zu Beginn hatten wir den Plan, das westliche Angeln und Nordangeln nacheinander zu bearbeiten, jedoch stellte sich zwischenzeitlich heraus, dass wir beides gleichzeitig

machen können und auch müssen. Ein Grund ist das Streben nach einem ausgeglichenen Umfang der geplanten

Bücher. Es scheint sich eine Linie zwischen Satrup und Sörup bis hinauf, zwischen Hürup und Husby hindurch, nach Flensburg als brauchbar herauszustellen. Die Flensburger Gebiete auf Angelner Land bleiben vorerst un-berücksichtigt.

Das nächste Treffen findet in der Sammlung volkskundliche Granite in Nübel, Hoheluft, statt, um zu prüfen, welche der dort vorhandenen Exponate Aufnahme in unsere Erfassung der Kleindenkmäler finden.

Es ist noch viel, viel Arbeit zu tun. Wir sind aber schon ein gehöriges Stück vorangekommen.


Viele Grüße von Ihrem/Eurem

Berndt Lassen

Newsletter